Geschichte der modernen Universität

Die Tradition der Universität im abendländischen Verständnis reicht bis in das 11. Jahrhundert zurück. Die eigentliche Idee der Hochschulen ist um einiges älter und wird zuerst im 4. Jahrhundert v. Chr. fassbar.

Antike Vorläufer

Universitäten im heutigen Sinne gab es im Altertum nicht, wohl aber etliche höhere Bildungseinrichtungen, von  denen die Akademie des Platon in Athen (gegr. 387 v.Chr.) und das Museion in Alexandria mit seiner berühmten Bibliothek (gegr. gegen 300 v.Chr.) zu den bekanntesten zählen dürften. Sowohl Athen als auch Alexandria zogen bis zum Ende der Antike Studenten an und blieben Zentren der Wissenschaft. Ganz besonders im hellenistisch geprägten, weitestgehend griechischsprachigen östlichen Mittelmeerraum bestanden zahlreiche weitere hochschulähnliche Einrichtungen, in denen vor allem Philosophie und Rhetorik, aber auch Rechtswissenschaft und Medizin gelehrt wurden. Die Römer pflegten die hellenistische Tradition und sandten ihren eigenen Nachwuchs oft genug in den Osten, um an den traditionsreichen griechischen Einrichtungen zu studieren. Zwar verfügte auch der Rest des Imperiums durchaus über Einrichtungen zur Vermittlung höherer Bildung, diese waren aber weitaus weniger stark formalisiert und trugen oftmals eher den Charakter von Privatschulen. Ausnahmen bildeten die nach griechischem Vorbild organisierten Athenäen, die sich im 4. und 5. Jahrhundert  z.B. in Rom, Beirut und Edessa, aber auch in Konstantinopel bildeten und die dem Verständnis der neuzeitlichen Universitäten mit mehreren Fachrichtungen, einer selbständigen Organisationen und einer gewissen Gemeinschaftlichkeit zwischen Professoren und Studenten bereits recht nahe kamen.

Mit der Christianisierung ließen die römischen Kaiser einige der ältesten in heidnischer Tradition stehenden Hochschulen schließen, wie etwa die Platonische Akademie in Athen, doch blieb die eigentliche klassische Bildungsarbeit davon unberührt. Kaiser Thedosius II. ließ um 425 in Konstantinopel eine neue staatliche Universität errichten, die ihren Sitz im Kapitol nahe dem Theodosiusforum der neu errichteten Hauptstadt nahm und bis zum Ende des Reiches 1453 fortbestand. Der Osten setzte auch nach dem Untergang des lateinischen Westreiches um 476 die hellenistische Bildungstradition bruchlos fort und konnte sich mit diesem hohen tradierten Bildungsniveau gegenüber dem im allgemeinen Verfall begriffenen Europa lange eine Vorteil erhalten. Im Oströmischen Reich gab es gar eine klar umrissene Ausbildung zum Berufsjuristen, welche für  die verantwortungsvollen Posten in der Verwaltung und Jurisprudenz qualifizierte, während diese Aufgaben im Westreich nie so detailliert geregelt waren und gemeinhin an Personen mit hohem allgemeinen Bildungsstand vergeben wurden.

Neubeginn im Mittelalter

Mit dem Verfall der antiken Zivilisation im Westen kam auch die weltliche Wissensvermittlung praktisch zum Erliegen. Über Jahrhunderte hielt die Kirche praktisch das Monopol auf die Vermittlung von Wissen und Bildung in Händen, so dass die Gebildeten dieser Tage beinahe ausschließlich in den Reihen der Priesterschaft und der Mönche zu finden waren. Bildungsvermittlung fand fast nur noch in den Schulen der Klöster und der Kathedralen statt, zu denen nur wenige Nichtgeistliche Zugang hatten, die aber später oft zur Keimzelle neuer Universitäten wurden. Immerhin bewahrte die irische Mönchstradition durch das Kopieren und Bewahren vieler antiker Texte Teile des antiken Wissensschatzes im Westen, und die nach den arabischen Eroberungen im 7. und 8. Jahrhundert zur Hochblüte gelangten arabischen Zivilisationen bewahrten und pflegten nicht nur das Wissen des Altertums, sondern fügten ihm auch neue Erkenntnisse hinzu, auf denen die neu erblühende Wissenschaft des Abendlandes späterer Jahrhunderte ganz wesentlich aufbaute. Auch die arabische Welt besaß in den Medresen von Cordoba, Damaskus, Bagdad oder Toledo bereits universitäre Vorläufer, in denen neben islamischer Theologie und Rechtswissenschaft auch Medizin, Astronomie und Mathematik gelehrt wurden und die sich auch nach Gründung der ersten abendländischen Universitäten noch lange mit diesen messen konnten.

Im Hochmittelalter begann in Norditalien eine neue Blütezeit, die Städte erlebten einen enormen Aufschwung, und der durch Handel und Gewerbe entstehende Reichtum eröffnete ganz neue Möglichkeiten. Der Norden der Halbinsel wurde zu einem Flickenteppich miteinander wetteifernder Stadtrepubliken, unter denen illustre Namen wie Mailand, Genua, Venedig, Florenz, Pisa oder Siena hervorstechen. In diese Zeit fällt die Entstehung dessen, was allgemein als die erste Universität der Neuzeit begriffen wird: die Universität von Bologna. Diese gibt das Jahr 1088 als ihr Gründungsdatum an, diese im 19. Jahrhundert ermittelte Angabe ist jedoch heftig umstritten und sehr wahrscheinlich falsch. Immerhin ist bekannt, das es dort gegen Ende des 11. Jahrhunderts bereits  Schulen des Rechts gab, die jedoch noch nicht die spezifischen Strukturen aufwiesen, die heutzutage als typisch für eine Universität abendländischer Prägung gelten. Es ist wahrscheinlich, dass die Bologneser Rechtsschulen lediglich der Kern waren, die zu einer einzelnen Schule zusammenwuchsen, um welche in den nächsten Jahrzehnten die ersten universitären Strukturen entstanden, so dass das eigentliche Entstehungsdatum wohl eher um 1130 bis 1140 liegen dürfte. Doch bereits die ursprünglichen Bologneser Rechtsschulen stachen als nichtgeistliche höhere Bildungseinrichtung in jener Zeit deutlich hervor.

Die ersten Universitäten

Als definierende Elemente der mittelalterlichen Universität gelten heute:

– Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden (ursprünglicher Bedeutungsinhalt des Wortes universitas)

– korporative Strukturen wie z.B. Fakultäten

– Selbstverwaltung

– Autonomie

– Verleihen von Bildungsabschlüssen

Die ersten Universitäten begannen als lockere Zusammenschlüsse von Lehrern und Schülern, die zunächst in Eigeninitiative als private Verbände begannen und neben der Vermittlung von Fachkenntnissen auf Gebieten wie Medizin, Rhetorik, Rechtswissenschaft oder Theologie ganz wesentlich auf ein studium generale, in etwa die Vermittlung von Allgemeinbildung und grundlegenden intellektuellen Fertigkeiten, ausgerichtet waren. Später baten sie die lokalen Machthaber um das Privileg, eine selbstverwaltete Schule mit dem Recht zur Verleihung von Bildungsabschlüssen zu werden, oft wuchsen mehrere derartige Schulen dann zu einer einzelnen Organisation zusammen. Die allerersten derartigen Zusammenschlüsse, zu denen z.B. auch die bereits 1057 gegründete Medizinerschule von Salerno zählt, begannen als Spezialschulen für nur ein Fachgebiet. Im Gegensatz zu z.B. Bologna blieb Salerno jedoch stets eine reine Fachschule. Ab 1155 verlieh der deutsche Kaiser Friedrich I. Barbarossa den ersten Universitäten und ähnlichen Körperschaften das Scholarenprivileg, das ihnen neben dem Recht zur Verleihung von Bildungsabschlüssen und kaiserlichem Schutz auch die Wahl des Gerichtsstandes zusicherte.

Als eigentliches Modell der voll entwickelten abendländischen Universität gilt die Universität von Paris, die Mitte des 13. Jahrhunderts auf Betreiben der Kirche reorganisiert wurde, um die theologische Lehre angesichts der um sich greifenden Häresien dieser Zeit zu vereinheitlichen. Die Universität unterstand dem kirchlichen Recht und der Schutzherrschaft des Papstes, was dem Modell der Universität das letzte Element der Autonomie hinzufügte, mit dem die Hochschulen nicht länger schutzlos den Launen der lokalen Machthaber ausgeliefert waren. Nach dem Vorbild der Pariser Sorbonne richteten sich nun alle bereits bestehenden und neu gegründeten Universitäten aus, ganz besonders die englischen und deutschen. Mit der wachsenden Bedeutung der neuen Institute übernahmen immer öfter Päpste und Kaiser die Schutzherrschaft über die Universitäten und verliehen ihnen neben der Autonomie auch das Promotionsrecht, d.h. das Recht, Doktortitel zu verleihen. Durch ihre Autonomie wurden die Universitäten zu eigenen Körperschaften mit eigener Gerichtsbarkeit, die sich nicht nur auf Professoren und Studenten, sondern auch auf ihre Angestellten erstreckte.

Als die erste Universität, die Bildungsabschlüsse verlieh, gilt die von Bologna. Hier wuchs auch die erste rechtswissenschaftliche Fakultät heran, in der zuerst vor allem Kirchenrecht gelehrt und systematisiert wurde, da das weltliche römische Recht damals fast völlig in Vergessenheit geraten war. Der Bologneser Rechtswissenschaftliche Fakultät kommt das Verdienst zu, das Corpus Iuris Civilis wiederentdeckt zu haben. Auf der Grundlage der im 6. Jahrhundert vom oft als letzten römischen Kaiser bezeichneten byzantinischen Herrscher Justinian I. erstellten Sammlung des klassischen römischen Rechts entstanden die kontinentalen Rechtsordnungen der Neuzeit, und das römische Recht blieb bis in das 20. Jahrhundert hinein ein unverzichtbarer (und oft der einzige) Gegenstand des Jurastudiums.

Im Gegensatz zum heutigen Studium begannen damalige Studenten mit einer Art Grundstudium auf der Basis der Sieben Freien Künste (Logik, lateinische Grammatik, Rhetorik, Geometrie, Arithmetik, Astronomie und Musik), bevor sie sich für eine Fachrichtung (Jura, Medizin, Theologie) entschieden. Auch erwarb nur ein Bruchteil der Studenten damals einen Abschluss.

Zu den Gliederungen der mittelalterlichen Universitäten gehörten heute verschwundene Elemente wie die Nationen oder auch Landsmannschaften, zu denen Studenten wie Professoren aus bestimmten Herkunftsländern zählten. Sie wurden später zunehmend durch die zunftartig organisierten Verbände der Studenten und Professoren einer Fachrichtung verdrängt, aus denen die heutigen Fakultäten hervorgingen. Ein weiteres Element waren die Kollegien, ursprünglich kirchliche Einrichtungen, in denen die Studenten kostenlos unterrichtet wurden und wo sie auch unter Aufsicht wohnten. Besonders an deutschen Universitäten gab es das sehr ähnliche, private Institut der Bursen. Gemeinsame akademische Sprache war meist das Lateinische, was in einer universalen Organisation wie den mittelalterlichen Universitäten, wo Bildungssuchende aus aller Herren Länder zusammenfanden, viele Schranken abbauen half und dem Lateinischen neben seiner Bedeutung als Kirchensprache seinen bis heute nachwirkenden hohen Stellenwert verlieh.

Die ersten Universitäten entstanden vom 11. bis ins 13. Jahrhundert vor allem in Italien, England und Frankreich (Bologna 1088, Oxford nach 1167, Paris ab etwa 1200). Die Initialzündung im deutschen Sprachraum gab die Gründung der Universität Prag 1348, im Heiligen Römischen Reich nördlich der Alpen und seinem Umfeld entstanden nun in rascher Folge neue Universitäten u.a. in Krakau (1364), Wien (1365), Heidelberg (1386), Köln (1388), Erfurt (1391), Würzburg (1402), Leipzig (1409), Rostock (1419), Greifswald (1456), Basel, Ingolstadt (beide 1459), Trier (1473), Mainz (1476) und Tübingen (1477). Die Reformation mit anschließender Gegenreformation sowie die zunehmende territoriale Zersplitterung des Reiches in viele quasi unabhängige, miteinander wetteifernde Staaten löste eine neue Gründungswelle aus: Wittenberg (1502), durch die Lehrtätigkeit Martin Luthers wichtigste Lehrstätte der Reformation, Frankfurt/Oder (1506), Marburg (1527), Königsberg (1544), die als erste Universität weder mit kaiserlichem noch päpstlichem Privileg gegründet wurde, Jena (1558), Genf (1559), Leiden (1575). Daneben entstanden auch in anderen Ländern Europas immer neue Universitäten, sowohl in bereits mit Universitäten versorgten Ländern wie Italien, Frankreich oder England (Padua vor 1222, Neapel 1224, Siena 1245/1337, Perugia 1308, Florenz 1369, Toulouse 1229, Avignon 1303, Cambridge 1284, St Andrews (Schottland) 1411)  als auch in Ländern wie etwa Litauen (Wilna 1579), Estland (Dorpat 1632), Dänemark (Kopenhagen 1475), Irland (Dublin 1592), Schweden (Uppsala 1477) und der Ukraine (Kiew 1632). Auch in der Neuen Welt entstanden in den spanischen Kolonien erste Universitäten (Santo Domingo 1538, Lima 1551, Mexico 1553, Cordoba (Argentinien) 1619, Santiago de Chile 1622). Bis zum Beginn der Französischen Revolution 1789 bestanden in ganz Europa nicht weniger als 142 Universitäten.

Von der Wissensvermittlung zur Wissenserzeugung

Während Universitäten in den ersten Jahrhunderten vor allem darauf ausgerichtet waren, Wissen zu vermitteln und zu bewahren, rückte nach der Aufklärung und dem Aufschwung vor allem der Naturwissenschaften zunehmend auch die Forschung in den Vordergrund. Deutlich wird dies ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nachdem die auch für die Universitäten stürmischen Zeiten der Kriege und Umwälzungen infolge der französischen Revolution sich langsam beruhigten. Das Humboldtsche Bildungsideal der Einheit von Forschung und Lehre, das mit der Gründung der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin (heute Humboldt-Universität) im Jahr 1810 erstmals umgesetzt wurde, setzte hier wesentliche Akzente, aber auch die sich immer stärker bemerkbare Industrialisierung und die damit immens anwachsende Bedeutung wissenschaftlichen Fortschritts sorgte dafür, dass die Universitäten mit Observatorien, Laboratorien und Kliniken zusammenwuchsen. Allerdings fallen in diese Zeit auch die ersten Klagen über eine Überfüllung der Universitäten, die bis dahin nur kleinen Eliten zugänglich gewesen waren. Bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten die deutschsprachigen Universitäten eine Vorreiterstellung inne, was sich u.a. in der großen Anzahl deutschsprachiger Nobelpreisträger in dieser Zeit widerspiegelt.

Schon sehr viel früher galten die Universitäten den Machthabern auch als Brutstätten des Umsturzes. Im Gefolge der Revolutionen ist es damit kaum verwunderlich, dass die Restauration des ancien regime die traditionell freiheitlich ausgerichteten Studenten als Bedrohung der wiedererrichteten alten Ordnung fürchtete, so dass im Gebiet des Deutschen Bundes eine Universitätsaufsicht eingerichtet wurde, die allzu freiheitliche und freidenkerische Bestrebungen im Zaum halten sollte. Insbesondere in den kleineren Bundesstaaten wurde diese Aufsicht jedoch ziemlich lax gehandhabt, so dass sie bereits nach der Revolution von 1848 wieder fortfiel. Ab 1867 wurden an der Universität Zürich erstmals Frauen zur Promotion zugelassen, was nachfolgend zu einem großen Zustrom weiblicher Studenten aus anderen Ländern, vor allem aus Russland führte, wo die Universitäten Frauen nach wie vor ausschlossen.

Entwicklung in Deutschland im 20. Jahrhundert

Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten blieben die deutschen Universitäten durch die Umwälzungen im Gefolge des Ersten Weltkrieges weitgehend verschont. Spätestens ab 1935 begann jedoch die Umformung nach den allgemeingültigen totalitären Prinzipien, die Universitäten verloren ihre Autonomie und wurden nach dem „Führerprinzip“ neu geordnet. Mit der Zentralisierung des Bildungswesens waren nicht mehr die ohnehin bedeutungslos gewordenen Länder für die Universitäten zuständig, sondern das neugeschaffene Reichsbildungsministerium. Auch das „Rassenprinzip“ wurde gnadenlos durchgesetzt, und die jüdischen und sonstigen unerwünschten Studierenden und Professoren wurden von den Universitäten verdrängt. Außerdem wurde der bereits damals wahrgenommenen „Überfüllung“ der Schulen und Universitäten durch eine allgemeine Einführung eines numerus clausus entgegengewirkt, so dass die Studierendenzahlen bis 1939 erheblich zurückgingen. Die wissenschaftliche Forschung und Lehre sollte gemäß der nationalsozialistischen Ideen auf eine einheitliche, zweck- und interessengebundene „nationale“ Wissenschaft zum Wohle des „deutschen Volkes“ nach NS-Verständnis umgewandelt werden, in diesem Zusammenhang sollte auch der Rassebegriff zum zentralen Bestandteil des neuen Forschungs- und Wissenschaftsbegriffs werden. In der Regel unterwarfen sich die ohnehin bereits meist ziemlich konservativ ausgerichteten Professoren und Fakultäten willig den Reformen, offenen oder merklichen Widerstand leisteten nur wenige. Nach Kriegsende wurde die zunächst rigoros durchgeführte „Entnazifizierung“ der Universitäten immer weiter verwässert, auch weil Ersatz nicht leicht zu finden gewesen wäre, und die meisten ehemaligen „Parteigenossen“ konnten im Osten wie im Westen bald wieder an den Universitäten arbeiten.

Mit dem großen wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegsjahre und den Bildungsreformen wurde der Zugang zu den Universitäten für bislang benachteiligte gesellschaftliche Gruppen verbessert, und eine Reihe neuer Universitäten wurde gegründet oder in Anknüpfung an geschlossene ehemalige Universitäten wiedererrichtet (Beispiel Universität Trier, 1473 gegründet, 1798 von den Franzosen geschlossen, 1970 als Bestandteil der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern widerbelebt und bald eigenständig). Mit der Studentenbewegung Mitte der 60er Jahre wurden die Universitäten nachhaltig verändert und zum Teil auch politisiert, eine gründliche Reform der zum Teil verkrusteten Strukturen und die Einführung studentischer Mitbestimmungsrechte ging mit der verhinderten oder verschleppten Aufdeckung nationalsozialistischer Verbrechen und Verstrickungen Hand in Hand, die nicht nur die akademische Landschaft betraf und die Demokratisierung der Bundesrepublik wesentlich förderte.

Weltweites Vorbild

Die Universität nach abendländischem Verständnis gilt heutzutage als eine der zentralen Errungenschaften Europas, die mittlerweile in alle Teile der Welt ausstrahlt. Nicht nur in ohnehin europäisch geprägten Regionen wie den Vereinigten Staaten, Australien und Südamerika, sondern auch in Afrika, dem Nahen oder Fernen Osten wurde  das Modell der abendländischen Universität übernommen und dominiert den weltweiten höheren Bildungsbetrieb.

Anmerkungen

siehe auch: Jura-Studium – Universität Trier; Jura-Studium- Universität Bayreuth; Das römische Recht;

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