Aufbau des fahrlässigen Unterlassungsdeliktes

Kurzschema zum Aufbau des fahrlässigen Unterlassungsdelikts

Datum
Rechtsgebiet Strafrecht
Ø Lesezeit 1 Minute
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I. Tatbestand

1.) Erfolgseintritt

2.) Benennung der Tathandlung sowie ggf. Abgrenzung zwischen aktivem Tun und Unterlassen

3.) Möglichkeit der Abwendung des Erfolges durch eine geeignete und erforderliche Verhinderungshandlung, die auch physisch-real betrachtet eine Handlungsoption für den Täter darstellte

4.) Garantenstellung

5.) Quasi-Kausalität

6.) Objektive Fahrlässigkeit

a) Objektive Sorgfaltspflichtverletzung

b) Objektive Vorhersehbarkeit des Kausalverlaufes und des Erfolgseintritts

7.) Pflichtwidrigkeitszusammenhang

8.) Schutzzweckzusammenhang

nur bei Anlass ansprechen

9.) Abgrenzung nach Verantwortungsbereichen

nur bei Anlass ansprechen

II. Rechtswidrigkeit

ggf. Rechtfertigungsgründe

III. Schuld

1.) Subjektive Sorgfaltspflichtverletzung

2.) Subjektive Vorhersehbarkeit des Kausalverlaufes und des Erfolgseintritts

3.) ggf. Rechtfertigungsgründe