Prüfschema des Versäumnisurteils

A. Kurzschema zum Erlaß eines  Versäumnisurteils (VU) gegen den Beklagten:

I. Zulässigkeit der Klage

II. Voraussetzungen des Versäumnisurteils

1. Prozessantrag des Klägers auf Erlaß eines VUs, § 331 I S.1 ZPO

2. Termin zur mündlichen Verhandlung, § 331 I S.1 ZPO

3. Beklagter muss säumig sein, § 331 I S.1 ZPO

4. Keine Unzulässigkeit nach § 335 ZPO

5. Schlüssigkeitsprüfung, § 331 I, II ZPO (entspricht der Begründetheitsprüfung)

 

B. Kurzschema zum Erlaß eines  Versäumnisurteils (VU) gegen den Kläger:

I. Zulässigkeit der Klage

II. Voraussetzungen des Versäumnisurteils

1. Prozessantrag des Beklagten auf Erlass eines VUs, § 330 ZPO

2. Termin zur mündlichen Verhandlung, § 330 ZPO

3. Kläger muss säumig sein, § 330 ZPO

4. Keine Unzulässigkeit nach § 335 ZPO (mit Ausnahme des § 335 I Nr. 3 ZPO)

 

 

Jura Individuell- Hinweis: Ausführliche, weitere Informationen finden sich in unserem Fachartikel zum Versäumnisurteil. Hierbei werden die Grundzüge und der Prüfungsaufbau des ersten und zweiten Versäumnisurteils, sowie des Einspruchs im Versäumnisurteil aufgezeigt. Dieses Grundwissen soll dem Prüfling den Einstieg in die Begründetheitsprüfung in der Klausur erleichtern und den Umgang mit tieferem Literaturwissen vereinfachen. Als Besonderheit im Verfahren erfolgt ferner noch eine Vorstellung über die Flucht in die Säumnis.

 

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