Kurzschema der Tatbestandsmerkmale des § 263 StGB

Die Tatbestandsmerkmale des  § 263 StGB

I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a. Täuschung  -> Tatsachen

-> Entstellen/Unterdrückungen wahrer Tatsachen

-> Vorspiegeln falscher Tatsachen

b. Irrtum         -> ignorantia facti – sachgedankliches Mitbewusstsein

c. Vermögensverfügung -> vermögensmindernde Verfügung des Opfers

-> (hier: Abgrenzung BetrugDiebstahl)

-> Vermögensbegriff

d. Vermögensschaden -> Vermögensminderung durch das Ausbleiben einer Kompensation

c. Kausalität    -> Kausalzusammenhang zwischen den 4 Tb-.Merkmalen: siehe oben (Täuschung, Irrtum = Verfügung:  „dadurch“ kommt es zur Verfügung).

 

2. Subjektiver Tatbestand

a. Vorsatz       -> jede Vorsatzart

b. Bereicherungsabsicht -> Die Absicht sich oder Drittem einen rechtswidrigen  Vermögensvorteil zu verschaffen

-> beachte: nicht bei fälligem, einredefreien Anspruch

II. Rechtswidrigkeit

III. Schuld

IV. Privilegierung (Strafantrag, § 263 IV iVm. §§ 247, 248a)

 

 

 

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